Workshop 2 (Oberstufe)

Angelehnt an das Kerncurriculum und die Fächer Geschichte, Kunst und Werte und Normen können die Themen „Geschichts- und Erinnerungskultur“ nach Assmann, Museumsarchitektur, Museumsbesuche als Anteil kultureller Teilhabe, „Wahrheitsansprüche“, Deutungshoheit, Ausstellungsethik / Transparenz und Ex- und Inklusion von BesucherInnen angesprochen werden.
Angelehnt an die Interessen der Schüler*innen und kann es hier zu einer Vertiefung und praktischen Anwendung der bereits im Unterricht vorbereiteten Themen kommen.

Ablauf
Einführung: Begrüßung, Erklärung der Ausstellung und Gespräch über Location Bauwerkhalle.
Ist das hier ein typisches Gebäude für eine Ausstellung? Vergleich mit vorherigen Museumsbesuchen? Herausarbeiten von den Schüler*innen als typisch empfundenen architektonischen Merkmalen von Museen

Arbeitsphase: bestehend aus a.) und b.) oder a.) und c.) oder a.) und b.) und c.)

a) individuelle Begehung des Ausstellungsraumes mit Post Its in drei Farben, Markierung von Stellen auf dem Fußboden. Auswertung im gemeinsamen Rundgang, Herausarbeiten von Beobachtet-Werden – Schutz – Museumsregeln etc. als Disziplinierungsmacht und Problematisierung als Hemmschwelle

b) Betrachtung von Fotos von Außenaufnahmen von Museen der Region (Übersee,
Kunsthalle Emden, Horst Janssen, Nussbaum Osnabrück…) und Suchen von gemeinsamen Nennern und Infragestellung der Zugänglichkeit.

c.) Bau eines architektonischen Modells oder Zeichnen eines
Grundrisses, der zum Abbau von Hemmschwellen beiträgt.
Anwendung von bereits im Unterricht erlernten Techniken.

Präsentation der Ergebnisse in der Gesamtgruppe mit Erläuterungen der Bauherr*innen.

Abschlussdiskussion: Problem/ Fragestellung/ Anregungen auf andere öffentliche Gebäudetypen übertragbar? Machen Behördengänge auch wegen Architektur Angst? Ist die Architektur der eigenen Schule förderlich für den Abbau von Ängsten und egalitäres Lernen?

Fazitrunde: was war neu? was fandet ihr spannend? Was könnte noch verbessert werden?