Workshop 1 (7./8. Klasse)

Angelehnt an das Kerncurriculum und das Fach Kunst werden der erweiterte Bildbegriff und die produktionsbezogenen Operatoren erfahren, gestalten, darstellen und umgestalten sowie die rezeptionsbezogenen Operatoren recherchieren, erkennen, untersuchen, deuten und umdeuten aufgegriffen und praktisch erprobt. Die Kinder können die im Unterricht bereits erarbeiteten Begriffe und Techniken einbringen und Ihre Kompetenzen weiter schulen.
Die Inhalte des Workshops stellen das semiotische und semantische Analyseverfahren nach Mutthenthaler, Wonisch und Scholze und Werbe- und Inszenierungstechniken in der Gestaltung von Museen, Ausstellungen und Kaufhäusern dar.

Ablauf
Einführung: Begrüßung, Erklärung der Ausstellung und Einführung in die Fragestellung Wie spricht Gestaltung?

Arbeitsphase: bestehend aus a.) und b.) oder a.) und c.)
(die Schulklasse wird in zwei Gruppen aufgeteilt; Gruppe 1 durchläuft Phase b.) und Gruppe 2 durchläuft Phase c.))

a.) In einem groben Überblick und in vereinfachter Form werden sowohl der semiotische als auch der semantische Ansatz zur Ausstellungsanalyse erklärt und einige beispielhafte Mechanismen von Werbe- und Inszenierungstechniken besprochen.

b.) Inszenierungsübung: mit vorgegebenen Objekten Inszenierungstechniken ausprobieren und üben: wie und wann wirken die Objekte, wie auf uns? und weshalb?

c.) Analyseübung: mit Hilfe der vorher besprochenen Analysetechniken sollen die Schüler*innen ein vorgegebenes Display in der Ausstellung in vereinfachter Form analysieren (Bsp. Inszenierung von Andere „Kulturen“ oder „Kulturen“ mal anders? oder Ist das legitim oder kann das weg?.

Schlussrunde: Die Schüler*innen der zwei Gruppen stellen sich gegenseitig die erarbeiteten Ergebnisse vor.

Fazitrunde: was war neu? was fandet ihr spannend? Was könnte noch verbessert werden?